4.10. - 7.10.2012

Race Info

DIE EXTREME KAJAK WORLD CHAMPIONSHIP

Zum fünften Mal in Folge findet auf der legendären Wellerbrückenstrecke im österreichischen Ötztal die adidas Sickline Extreme Kayak World Championship statt. Zwischen dem 4. und 7. Oktober treffen sich die weltbesten Wildwasserpaddler im längsten Alpental Tirols in der Kulisse von 250 Dreitausendern, um den begehrten Champions Gürtel des Weltmeisters 2012 zu ergattern.

Der 22-jährige Neuseeländer Sam Sutton sicherte sich in einem spannenden Finale im vergangenen Jahr mit fast drei Sekunden Vorsprung die Goldmedaille vor seinem Landsmann Mike Dawson und dem Deutschen Paul Böckelmann. Über 100 Top Kajaker aus 26 Nationen waren 2011 zum Kräftemessen auf einem der letzten unregulierten Wildflüsse der Alpen angetreten.

Auch in diesem Jahr steht der als »Wellerbrücke« bezeichnete Abschnitt des Gletscherflusses Ötztaler Ache - eine Extremstrecke, die den Ruf hat, die Eiger-Nordwand des Wildwassers zu sein - im Mittelpunkt des Renngeschehens. Insgesamt werden max. 150 Starter zur WM zugelassen. Die Top 25 des letzten Jahres haben ihren Startplatz sicher, die übrigen 125 Startplätze werden nach dem Prinzip "First Come, First Serve" an Kajaker, die Wildwasser Stufe 5 beherrschen, vergeben. Die Top 3 des Vorjahres sind automatisch für das Finale an der Wellerbrücke gesetzt. 45 weitere Kajaker können sich am Freitag, den 5. Oktober für den Weltmeisterschaftskampf qualifizieren.

„Wir freuen uns, dass die adidas Sickline WM auch 2012 im Ötztal ausgetragen wird”, sagt Tourismusdirektor Oliver Schwarz. „Bei Insidern ist das Ötztal schon seit Jahren als eines der schönsten Kajakreviere Europas bekannt. Mit seinen Gletscherflüssen bietet das Ötztal von Mai bis Oktober Wildwasser in allen Facetten und je nach Wasserstand der Rofen-, Venter- und Ötztaler Ache finden hier Kajaksportler aller Leistungsklassen ihre persönliche Herausforderung. Und auch in diesem Jahr können wir die Athleten aus aller Welt mit weiteren Outdoor-Highlights in der AREA 47 begeistern.“

„Tirol ist ein wahres Eldorado für Outdoorsportler, die einzigartige Bergnatur bildet die perfekte Arena für Aktivitäten am Berg, im Fels, im Wasser oder in der Luft. Ganz Tirol wird so zum Abenteuerland. Das drückt sich in zahlreichen Veranstaltungen wie beispielsweise der adidas Sickline WM im Ötztal aus. Seit dem letzten Sommer kann Tirol mit einer neuen Attraktion werben: der AREA 47. Am Eingang des Ötztales ist ein Abenteuerpark entstanden, der das Abenteuerland Tirol in konzentrierter Form abbildet“, erklärt Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung.

NUR DIE BESTEN KOMMEN WEITER

Die insgesamt 48 Finalisten, die an der Wellerbrücke ins Rennen gehen, treten in einem ‚Head-to-Head’ Format gegeneinander an. Das heißt der schnellste der Qualifikation ‚duelliert’ sich mit Platz 48, der zweitschnellste mit Platz 47 und so weiter. Die drei Medaillengewinner des Vorjahres werden anhand eines Zeitlaufs auf der Qualistrecke in das Wettkampfraster eingeordnet. Der jeweils schnellere Kajaker eines Laufs kommt in die nächste Runde, gemeinsam mit zwei ‚Lucky Losern’ – den zwei Zeitschnellsten der ausgeschieden Top 48 Athleten. Auch die Top 26 treten wieder im Dual-Modus gegeneinander an. Die 13 Athleten, die sich in dieser Runde durchsetzen, kämpfen gemeinsam mit zwei ‚Lucky Losern’ – den zwei Zeitschnellsten der ausgeschieden Top 26 Athleten – um Weltmeisterehren. Im Superfinal siegt die schnellste Zeit. Jeder der Top 15 hat genau einen Versuch, sich einen Platz auf dem Podium zu sichern. Der Athlet mit der langsamsten Zeit aus dem vorangegangen Lauf startet als erster – und nimmt im ’Hotseat’-Whirlpool, dem Thron des Zeitschnellsten, Platz. Seine Zeit muss nun im Superfinal unterboten werden. Wer schneller ist, darf den Führenden von seinem Thron stoßen. Wer am Ende noch im Whirlpool sitzt, ist verdienter Weltmeister.


SAFETY FIRST

An der Wellerbrücke wartet die Ötzaler Ache, mit einer der weltweit schwierigsten Wildwasserpassagen, auf perfekte Voraussetzungen, um dort die besten Extremkajaker der Welt zu küren. Aus Sicherheitsgründen ist die Wellerbrückenstrecke von den Behörden jedoch das ganze Jahr über gesperrt und wird nur für den Zeitraum der adidas Sickline Extreme Kayak World Championship geöffnet. „Absicherung ist in unserem Sport lebenswichtig und gehört beim Wildwasser-Kajaken eigentlich zu den Routineaufgaben,“ sagt Olaf Obsommer, Vater der Sickline. „Aber es ist schon was anderes, ob man für eine kleine Gruppe von Paddelkollegen, die man sehr gut kennt, verantwortlich ist oder für eine Gruppe von 100 Athleten aus 20 Nationen. Da muss man schon ganz andere Geschütze auffahren.“ Wasserrettung, Bergrettung und Österreichisches Rotes Kreuz arbeiten bei der adidas Sickline WM Hand in Hand, um die bestmögliche Absicherung der Athleten aus aller Welt zu gewährleisten. Dabei kommt es auch zum Einsatz innovativer Rettungsmittel, wie einer redundanten Seilbahn, die von der Bergrettung Tirol bereits im Vorfeld der Veranstaltung errichtet wird, um Rettungswege- und Rettungsintervalle in dem äußerst schwierigen Einsatzgelände zu verkürzen und den Rettungskomfort zu erhöhen. Die herausfordernde Aufgabe ist gleichzeitig eine willkommene Übung für das reibungslose Zusammenspiel der Einsatzkräfte zu Land, zu Wasser und am Berg. „Durch die adidas Sickline WM hatten wir die Möglichkeit, unser Know-how und Können eindrucksvoll in einem schwierigen Gelände zu demonstrieren“, sagt Peter Veider, Geschäftsführer der Bergrettung Tirol. „Wir freuen uns schon auf die diesjährige Veranstaltung.“ Auch Michael Huber von der Österreichischen Wasserrettung Tirol ist von der  Zusammenarbeit mit den anderen Rettungskräften und den Organisatoren im Rahmen der adidas Sickline WM begeistert: „Obwohl wir bereits mehrere  internationale Events abgesichert haben, waren die Größe und der Umfang dieser Veranstaltung etwas besonderes. Die Bereitschaft seitens des Veranstalters ein solch umfangreiches Sicherheitskonzept zu erstellen und dann auch umzusetzen, war für uns gänzlich neu. Da das Thema Sicherheit im Vordergrund stand, würden wir diese Weltmeisterschaft als vorbildlich bezeichnen.“ Unterstützt werden die Rettungskräfte durch das veranstaltungseigene, 10-köpfige hf Safety Team  bestehend aus Kajakexperten, die in Safety-Kajaks im Wasser und mit Wurfsäcken an Land zusätzlich ein hohes Maß an Sicherheit garantieren. „Ich glaube es gibt wenige Sportevents, die ein so hohes Augenmerk auf die Sicherheit legen“, sagt Race Director Mike Hamel, Geschäftsführer der umsetzenden Agentur Planet Talk. „Wir denken immer einen Schritt voraus. In diesem Jahr haben wir für unsere  Athleten sogar eine persönliche Unfallversicherung abgeschlossen. Zum Glück mussten wir in den vergangenen Jahren noch niemanden bergen, aber bei Rettungsaktionen tritt häufiger das Problem auf, dass der Gerettete nicht ausreichend versichert ist. Hiervor wollen wir unsere internationalen Teilnehmer schützen und haben eine Unfallversicherung für das Wochenende in der Startgebühr inkludiert, die für Bergungskosten wie Helikoptereinsatz, Rücktransport, Invalidität oder kosmetische Operationen eintritt.“


RUNDUM-SERVICE FÜR ATHLETEN

Auch in diesem Jahr können sich die WM-Teilnehmer wieder auf einen perfekten Rundum-Service für die Athleten inklusive kostenloser Physiotherapie im Reload Center von Titelsponsor adidas freuen. „Die Athleten stehen für uns immer Mittelpunkt, egal welchen Sport wir unterstützen“, sagt Axel Burkhardt, Global Sports Marketing Manager bei adidas für Olympic Sports, Cycling & Outdoor. „Mit der adidas Sickline WM wollten wir einen Event für die Szene schaffen und ich freue mich, dass die Veranstaltung so gut angenommen wird. Ich möchte mich vor allem bei unseren hochkarätigen WM-Teilnehmern aus aller Welt bedanken, die den Event mit ihrer herausragenden sportlichen Leistung zu dem gemacht haben, was er ist.“


ANMELDUNG AB APRIL


Ab dem 1. April können sich die Teilnehmer für die adidas Sickline Extreme Kayak World Championship online registrieren. Die Startgebühr beträgt EUR 129,- und beinhaltet neben dem Startgeld, ein adidas Sickline Event T-Shirt, Zugang zum adidas Reload Center, drei Abendessen (Donnerstag/ Freitag/ Samstag), zweimal Lunch an der Strecke (Freitag/ Samstag) sowie einen umfangreichen Unfallversicherungsschutz für das Wochenende. Für eine Teilnahme muss man mindestens 18 Jahre alt sein und Wildwasser der Stufe V beherrschen.


Sponsored by