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Strecke


Die Wellerbrücke zählt zu den schwierigsten Wildwasser-Strecken der Welt und wird als Eiger-Nordwand des Wildwassersports bezeichnet. Die adidas Sickline Extreme Kayak World Championship wird auf einer Strecke von ca. 200 m ausgetragen. Auf dieser Strecke müssen die Kayakfahrer 20 Höhenmeter überwinden, was einem Gefälle von 10% entspricht. Die Wildwasserschwierigkeiten belaufen sich durchgehend im V (extrem schwer und nur unter idealen Bedingungen fahrbar) Schwierigkeitsgrad in der international anerkannten Skala von WW I bis WW VI.

Kursbeschreibung


DIE QUALIFIKATIONSSTRECKE 

Start: Kehrwasser flussrechts ca 8 m vor der 3 m Abschlussstufe der Wellerbrücke, dem Favoritentöter.
Ziel: Einssatzstelle für die Slalomstrecke (auf Höhe der Treppe)
Schwierigkeiten: Favoritentöter WW IV, die Reststrecke WW III
Länge: ca. 270 m

DIE FINALSTRECKE

1) Seal Launch
2) Mandatory Line
3) TNT Rapid
5) Champions Killer


1)
"SEAL LAUNCH", Felsenstart 6m Gefälle.

2) "MANDATORY LINE", Eingangskatarakt zum Kernstück, 3m Gefälle.

3) "TNT RAPID",  die Kernstelle, S-förmiger Katarakt, 5m Gefälle.

4) "CHAMPIONS KILLER -1", die Walze oberhalb des echten Champions Killer

5) "CHAMPIONS KILLER", Abschlussstufe, 3m Gefälle.

Ötztaler Ache


Ötztaler Ache/ Wellerbrücken-Strecke : Die Eiger-Nordwand des Wildwassersports

Eine Reihe von Wildwassern in den Alpen eilt der Ruf eines Mythos voraus. Ihre Namen lassen den wissenden Kanuten andächtig erschauern. Kein Wunder also, dass mindestens 90% aller Wildwasserfahrer schon mal von der Wellerbrücken-Strecke der Ötztaler Ache gehört haben, während immerhin 50% sie schon mal in natura gesehen haben dürften. Allerdings hat sicherlich nur ein kleiner Teil von ihnen jemals sein Boot an der Straßenbrücke bei Habichen, unterhalb der berüchtigten Achstürze zu Wasser gelassen.

Als in grauer Vorzeit ein gewaltiger Bergsturz das Trogtal der Ache blockierte, entstand eine Barriere, vor der sich ein natürlicher Stausee bildete. Als dieser See überlief bildete sich eine Serie von Katarakten, die sogenannten Achstürze. Früher waren sie für die Talbewohner lediglich ein lästiges Verkehrshindernis, dass ihnen Zugang zum oberen Ötztal erschwerte. Später kam der Tourismus und sie wurden zur Sehenswürdigkeit. Ein Wanderweg und ein Steg, die sogenannte Wellerbrücke, wurden gebaut. Irgendwann fassten auch die wildwasserfahrenden Kanuten den unteren Abschnitt der Achstürze ins Auge und tauften ihn kurzerhand „Wellerbrücken-Strecke". Seit ihrer Erstbefahrung im Jahre 1976 hat die Wellerbrücken-Strecke eine Reihe von Befahrungen bei verschiedenen Wasserständen erlebt, und trotz mehrfacher Veränderungen durch Hochwasser ist sie ein herausragendes Kriterium des alpinen Kayaksports geblieben.

Die ersten Meter plätschern noch richtig gemütlich dahin, aber der Eingangskatarakt lauert bereits hinter der nächsten Kurve und das Gefälle nimmt sprunghaft zu. Auf einer langen Geraden schließt sich eine Reihe von Stufen zwischen einem und drei Metern an. Wie in einem gigantischen Treppenhaus hüpft man hinab. Am Ende sollte man zeitig nach rechts in einen Seitenarm abbiegen. Andernfalls geht es direkt und ohne Stop in die Kernstelle....

Die Wellerbrückenstrecke

Einsatz: Straßenbrücke in Habichen
Aussatz: Einsatz für die untere Oetz
Fahrtstrecke: 2km
Schwierigkeiten: WW V - VI 

Text: Nils Kagel, www.soulboater.com