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Safety


An der Wellerbrücke wartet die Ötzaler Ache, mit einer der weltweit schwierigsten Wildwasserpassagen, auf perfekte Voraussetzungen, um dort die besten Extremkajaker der Welt zu küren. Aus Sicherheitsgründen ist die Wellerbrückenstrecke von den Behörden jedoch das ganze Jahr über gesperrt und wird nur für den Zeitraum der adidas Sickline Extreme Kayak World Championship geöffnet.

„Absicherung ist in unserem Sport lebenswichtig und gehört beim Wildwasser-Kajaken eigentlich zu den Routineaufgaben,“ sagt Olaf Obsommer, Vater der Sickline. „Aber es ist schon was anderes, ob man für eine kleine Gruppe von Paddelkollegen, die man sehr gut kennt, verantwortlich ist oder für eine Gruppe von über 170 Athleten aus 25 Nationen. Da muss man schon ganz andere Geschütze auffahren.“

Wasserrettung, Bergrettung und Österreichisches Rotes Kreuz arbeiten bei der adidas Sickline WM Hand in Hand, um die bestmögliche Absicherung der Athleten aus aller Welt zu gewährleisten. Dabei kommt es auch zum Einsatz innovativer Rettungsmittel, wie einer redundanten Seilbahn, die von der Bergrettung Tirol bereits im Vorfeld der Veranstaltung errichtet wird, um Rettungswege- und Rettungsintervalle in dem äußerst schwierigen Einsatzgelände zu verkürzen und den Rettungskomfort zu erhöhen. Die herausfordernde Aufgabe ist gleichzeitig eine willkommene Übung für das reibungslose Zusammenspiel der Einsatzkräfte zu Land, zu Wasser und am Berg. „Durch die adidas Sickline WM hatten wir die Möglichkeit, unser Know-how und Können eindrucksvoll in einem schwierigen Gelände zu demonstrieren“, sagt Peter Veider, Geschäftsführer der Bergrettung Tirol. „Wir freuen uns schon auf die diesjährige Veranstaltung.“

Auch Michael Huber von der Österreichischen Wasserrettung Tirol ist von der Zusammenarbeit mit den anderen Rettungskräften und den Organisatoren im Rahmen der adidas Sickline WM begeistert: „Obwohl wir bereits mehrere internationale Events abgesichert haben, waren die Größe und der Umfang dieser Veranstaltung etwas besonderes. Die Bereitschaft seitens des Veranstalters ein solch umfangreiches Sicherheitskonzept zu erstellen und dann auch umzusetzen, war für uns gänzlich neu. Da das Thema Sicherheit im Vordergrund stand, würden wir diese Weltmeisterschaft als vorbildlich bezeichnen.“

Unterstützt werden die Rettungskräfte durch swiftwater-rescue, die in Safety-Kajaks, im Wasser und mit Wurfsäcken an Land zusätzlich ein hohes Maß an Sicherheit garantieren. „Ich glaube es gibt wenige Sportevents, die ein so hohes Augenmerk auf die Sicherheit legen“, sagt Race Director Mike Hamel, Geschäftsführer der umsetzenden Agentur PLANET TALK. „Wir denken immer einen Schritt voraus. Auch in diesem Jahr haben wir für unsere Athleten wieder eine persönliche Unfallversicherung abgeschlossen. Zum Glück mussten wir in den vergangenen Jahren noch niemanden bergen, aber bei Rettungsaktionen tritt häufiger das Problem auf, dass der Gerettete nicht ausreichend versichert ist. Hievor wollen wir unsere internationalen Teilnehmer schützen und haben eine Unfallversicherung für das Wochenende in der Startgebühr inkludiert, die für Bergungskosten wie Helikoptereinsatz, Rücktransport, Invalidität oder kosmetische Operationen eintritt.“